Ich hatte mal ein Faible dafür. Auch für archäologisches in Form von Fundstücken. Es ist lange her, da war ich im Museum, es wurden einige Werke von holländischen Meistern gezeigt. Ich erinnere mich, als Kind war ich in einer Ausstellung, da beglotzten wir Ritterrüstungen. Damals gab es keine Führungen, nur für ausgesuchte Besucher. Kinder an ihrem Wandertag durften selbst entdecken. Es herrschte das völlige Bewusstsein, das Disziplin jedem Kind vorher eingebleut wurde und wer sich doch daneben benahm, wurde an die Lehrkraft gekettet oder an die begleitende Mutter eines der Sprösslinge. 25 Kinder, 2 Begleiter und Museumspersonal auf Stühlen in jedem Raum an einer der Türen. Ich weiß, so was hört sich utopisch an. Jenes alltägliche ist verschwunden. Wann begann es eigentlich, aus allem ein Drama zu machen?
sallynat am 31. Juli 15
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