heute
und mehr als 40.000
von: Suzie
Als es begann am 01.01.2005 war mir nicht klar, was es werden würde. Das Komische ist, ich weiß es bis heute nicht, obschon ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzte. 10 Jahre schwatzend plus fast 2 Jahre Internetzugang und das Leben hat sich in eine Richtung entwickelt, die in ihrer Rasanz unvorstellbar war. Das Verbinden der Geschwindigkeiten erscheint mir eine der größten Aufgaben gewesen zu sein und heute weiß ich, ich habe das hinbekommen. Mit einigen Verwirrungen, einigen Verirrungen aber mit einer Vergangenheit, die mich auf den Boden immer wieder zurückholen konnte und es hoffentlich weiter tut.

Vor zirka drei Jahren hatte ich alles Geschriebene mir mal ausgedruckt, um in Ruhe zu blättern. Es las sich schwierig, denn die Chronologie war verwirrend, weil ich von hinten nach vorne mit dem Drucken begann. Was das Durchlesen betraf, fing ich mich doch recht schnell an zu langweilen. Ich erinnere mich, ich saß an warmen Frühlingstagen im geschützten Bereich der Eingangstür des Hauses, welches ich vor über einem Jahr verließ. Ich dachte kurz daran, das mit dem Drucken zu wiederholen, da sich hier ja nun dieses Dilemma ereignete. Ich hatte auch mal alles auf externe Datenspeicher rübergezogen, was dann im Offlinemodus lesbar war. Allerdings vergaß ich mit der Zeit da die Konsequenz des Tuns.

Übrigens habe ich in der weiterhin verwirrenden Statistik gesehen, es gab in der letzten Nacht Seitenaufrufe in einer Dimension, die mich schon erschrecken ließ. Aber ich glaube, auch dieses Theater lief hier schon mal. Oder war wirklich jemandem so langweilig oder die Person so schlafgestört?

Die mitternächtliche Böllerei hat Kleinstadt in eine Rauchwolke gehüllt, die ihres Gleichen suchte. Der vormittägliche Nebel war ja verschwunden, leider nur bis kurz hinter die Stadtgrenze. So war der Ausblick auf Landeshauptstadt und andere Kleinstadt in diesem Jahr nicht möglich. Auch wenn am Tag die Knallerei schon überhand nahm, blieb für den eigentlichen Zweck genügend Material übrig und ja, es sah schon schön aus.

Ein Novum für mich, alkoholfrei am Tag des alten Jahres und am Tag des neuen Jahres. Nicht einmal ein Gläschen, was immer obligatorisch war, es fiel einfach weg, weil ich keinen Gedanken daran verschwand. Es ist aber nichts, worüber ich mir Gedanken machen muß, weil so vieles einfach verschwand...im Laufe der letzten 10 Jahre.