Der Fluss der Zeit
Ich trieb nun so dahin und so manches sinnlose erblickte ich,doch das was sinnvoll,sah ich nicht,denn der Gedankennachhang war im Weg.
Und ich hasse es,wenn mir das Wörterbuch sagt,das dieses und auch jenes Wort nicht existent,wo doch beim Wörterspiel so mancher Spieler auf der Bedeutung seines Wortgespieles pocht.
Der Himmel tief so hell-bis dunkelgrau,die Sonne mag sich diese Welt im Moment wohl nicht beschauen,wohl könnt es doch nur diesen Flecken Erde betreffen,doch so richtig ich dem nicht trau.
Dies Land,die Scholle,die mein Eigen,klein und unbedeutend,manchmal dem Herzen so verwachsen,doch auch oft dem Herzen so entfernt.Und Stille von der Menschenlaut,einzig das Vogelvolk erlaubt sich aufgeregtes Singkonzert,erlaubt sich Balzgehabe,denn der Frühling spät und nicht wirklich anwesend,zwingt zur Improvisation.
Ich treibe weiter so dahin und denk nicht weiter nach dem Sinn.Denn Sinn zu suchen,macht keinen Sinn,für den Moment des Treibens.