Gedanken am Sonntag
Klingt hochtrabend,lenkt aber von der Tatsache ab,das ich mich etwas gelangweilt fühle.Das wesentliche ist getan,nun blicke ich den restlichen Stunden des Tages ins Auge.Da ich meinen Fernseher bereits in die Ecke gestellt habe,denn ich fand diese Nötigung zur digitalen Umstellung nervtötend,ist sie da,diese Zeit,die ich sonst mit der Sinnlosigkeit des Zappens vertan hatte.Meine derzeitige Strickarbeit ist ebenfalls erledigt und zu Neuem bin ich noch nicht bereit.Ein neues Buch,nein,da fand ich keins,was lesbar für mich wär.Selbst die Rezensionen helfen da nicht weiter.Irgendwelche Recherchen im Netz sind auch einmal gemacht und diverse Seiten in denen ich mit Freunden kommuniziere,fesseln mich heute wenig.
Der E-Letter meiner Lieblingszeitung zeigt mir nur die Tatsache an,das der Kandidat gewählt wurde,im Polizeibericht die üblichen Delikte aufgezählt wurden,den Rest habe ich schon wieder vergessen.Bezeichnend,nicht wahr?

...und irgendwie klemmt das A bei der Tastatur,kennt man eigentlich nur von den mechanischen Klimperkästen,irgendwo steht so ein Teil in den fernen Weiten dieses Hauses noch herum.Zeiten in denen auf Reisen kleine Biester gebraucht wurden,um den Bericht hautnah zu schreiben.Was es heute dagegen an technischen Raffinessen gibt,unglaublich.

Unglaublich auch die Tatsache,das schon bald die Sommerzeit über uns hereinbricht.Ich bin seit Jahren dafür,mit dem Unfug aufzuhören.Es nervt nur noch und dann immer wieder die gleiche Frage,wie rum ist nun richtig,vor oder zurück? Als ob einen das nicht so schon verrückt macht.

Nachdenken oder auch nur denken macht doch hungrig.Ich seh mal nach,was meine Vorräte zu bieten haben und was ich daraus zaubern kann.Leicht und lecker...sollte man jetzt nicht überbewerten.