Donnerstag, 1. Januar 2015
heute
und mehr als 40.000
von: Suzie
Als es begann am 01.01.2005 war mir nicht klar, was es werden würde. Das Komische ist, ich weiß es bis heute nicht, obschon ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzte. 10 Jahre schwatzend plus fast 2 Jahre Internetzugang und das Leben hat sich in eine Richtung entwickelt, die in ihrer Rasanz unvorstellbar war. Das Verbinden der Geschwindigkeiten erscheint mir eine der größten Aufgaben gewesen zu sein und heute weiß ich, ich habe das hinbekommen. Mit einigen Verwirrungen, einigen Verirrungen aber mit einer Vergangenheit, die mich auf den Boden immer wieder zurückholen konnte und es hoffentlich weiter tut.

Vor zirka drei Jahren hatte ich alles Geschriebene mir mal ausgedruckt, um in Ruhe zu blättern. Es las sich schwierig, denn die Chronologie war verwirrend, weil ich von hinten nach vorne mit dem Drucken begann. Was das Durchlesen betraf, fing ich mich doch recht schnell an zu langweilen. Ich erinnere mich, ich saß an warmen Frühlingstagen im geschützten Bereich der Eingangstür des Hauses, welches ich vor über einem Jahr verließ. Ich dachte kurz daran, das mit dem Drucken zu wiederholen, da sich hier ja nun dieses Dilemma ereignete. Ich hatte auch mal alles auf externe Datenspeicher rübergezogen, was dann im Offlinemodus lesbar war. Allerdings vergaß ich mit der Zeit da die Konsequenz des Tuns.

Übrigens habe ich in der weiterhin verwirrenden Statistik gesehen, es gab in der letzten Nacht Seitenaufrufe in einer Dimension, die mich schon erschrecken ließ. Aber ich glaube, auch dieses Theater lief hier schon mal. Oder war wirklich jemandem so langweilig oder die Person so schlafgestört?

Die mitternächtliche Böllerei hat Kleinstadt in eine Rauchwolke gehüllt, die ihres Gleichen suchte. Der vormittägliche Nebel war ja verschwunden, leider nur bis kurz hinter die Stadtgrenze. So war der Ausblick auf Landeshauptstadt und andere Kleinstadt in diesem Jahr nicht möglich. Auch wenn am Tag die Knallerei schon überhand nahm, blieb für den eigentlichen Zweck genügend Material übrig und ja, es sah schon schön aus.

Ein Novum für mich, alkoholfrei am Tag des alten Jahres und am Tag des neuen Jahres. Nicht einmal ein Gläschen, was immer obligatorisch war, es fiel einfach weg, weil ich keinen Gedanken daran verschwand. Es ist aber nichts, worüber ich mir Gedanken machen muß, weil so vieles einfach verschwand...im Laufe der letzten 10 Jahre.


anno 2005
01.01.2005 um 18:12 Uhr
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Januar,der Erste 2005
von: Suzie
Musik: Robert Palmer Style Kills

Der erste Tag des neuen Jahres fing genau wie vor einem Jahr an,dieselbe Arbeit,die gleichen Menschen und wieder ich alleine mit dem Glas Sekt in der Hand,die mit dem Chef auf 2005 anstößt. Ansonsten liefen nur Kaffeetrinker hier rum und zum wiederholten mal fragte ich mich,was ich eigentlich hier noch treibe.Vielleicht weiß ich in 365 Tagen die Antwort darauf.


Mittwoch, 31. Dezember 2014
von meinem anderen Blog
BEETHOVEN DIE NEUNTE D-MOLL
Posted on 31. Dezember 2014
Während um mich herum da draußen die Raketen und Böller, begleitet von Kinderstimmen und jaulenden Hunden, ein Konzert entfachten, hörte ich mit Wohlwollen dem Leipziger Gewandhaus-Orchester zu. Ein Meer an Standing Ovationen krönte den Abschluß dieses wundervollen Live-Konzertes. Die Interpretation der “Ode an die Freude” ging mir lange nicht mehr so nahe. Ich habe mich gefreut, das ich auf diese Sendung stieß und von Anbeginn gebannt verfolgen konnte.

Obwohl es noch ein paar Stunden dauert, bis das neue Jahr beginnt, was hier keinesfalls mit Ruhe verbunden ist und ich finde, ist es in diesem Jahr weitaus lauter als vor einem Jahr, wie auch immer, so kann ich doch sagen, ich freue mich darauf, ohne große Erwartungen zu haben und aus langjähriger Erfahrung sei gesagt, so wird auch der Beginn wie immer rasant voran schreiten.

In diesem Sinne

Frohes Neues Jahr!


nun denn
Das mit dem Layout neu hat ja mal geklappt, warum ich mich vorher so schwer tat ist nicht nachvollziehbar. Zwar steht da oben noch was von zurück zum Standard Layout, aber das lasse ich jetzt mal.
So zum Ende des Jahres werde ich ja richtig aktiv. Wie auch immer, so kann man auch Zeit nutzen, vom Nutzen mal abgesehen.


verwirrend
Ich sollte dran denken, warum ich das hier mache, denn es ist für mich. Es ist der Umgang mit dem Medium, es sind die Dinge die ich ausprobieren kann, was das Layout betrifft, Bilder einstellen und ja, auch dummschwätzend daherkommen. Man muß und man kann sich nicht überall dort wohlfühlen, wo man gerade ist. Man kann einiges tun, um diesen Umstand zu verbessern, in aller erster Linie für sich. Richtig, es war nicht einfach hier Blogs zu finden, denen ich folgen könnte. Es ist anderswo nicht anders. Es ist eine Frage des Suchens und manchmal findet man und manchmal eben nicht.Wo viele sind, sind viele Geschichten, wo wenige sind scheint es überschaubar. Die Idiotie der Abwägung, ja, dies kommt immer mal wieder durch.
Ich kann jetzt sogar schneller schreiben, weil ich es oft tue.

Seit August 2013 ist viel passiert, zwangsläufig. Vielleicht wird sich das hier einfügen, anbei. Vielleicht werde ich alles miteinander vernetzen oder einen Blog als Standard erkoren und von dort die Ruten auswerfen. Es wäre eine Idee. Ich schau mal, wie ich das hier von der Gestaltung machen kann, denn so einfach wie jetzt, gefällt es mir nicht.

Kommt Zeit, kommt Rat, auf jeden Fall erstmal der Abschluß von 2014 und dessen überbordenes Gedöns.


Dienstag, 30. Dezember 2014
so kommt es
Also es ist noch da, ich bin zwar nicht gewillt es zu neuem Leben zu erwecken, aber das mit dem Krepieren möchte ich dann auch nicht. Eigentlich bin ich hier nur gelandet, weil es auf der anderen Plattform mal wieder zu zerstörerischem Taten kam und als dies das letzte Mal passiert, bin ich ja hier gelandet. Es ist übrigens das einzige meiner Blogs, welches keinerlei Bezugspunkt zu den Anderen hat, was den Namen angeht.
Ich bemerkte auch, diese Plattform endet auf .de, während die Andere mit demselben Namen auf .com endet.
Warum bin ich eigentlich gegangen?
Ja, richtig, aber ich sollte es in die Liste wieder aufnehmen und wenn dieses hier nur dazu dient, einiges auszuprobieren.