es ist so...
Ich kann nach dem Wort suchen, ich kann es finden, ich kann nachlesen was es bedeutet oder bedeuten soll, was man nicht so genau weiß, doch bin ich nicht davor geschützt, einem Scharlatan aufgesessen zu sein und möglicherweise bin ich dumm genug, es unkommentiert weiter zu geben.
sallynat am 12. April 15
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bei Tageslicht besehen
Gestern im Schummerlicht in einem Katalog geblättert. Die Garderobe könnte Neuzugänge gebrauchen. Doch ich tue mich damit schwer. Auf Arbeit trage ich Berufsbekleidung, auf dem Nachhauseweg im Auto benötige ich auch kein Schickimicki. Manche Sachen halten ewig, auch weil ich keinerlei Gewichtsschwankungen unterliege. Ich wachse auch nicht, eher schrumpel ich. In den vier Wänden bin ich zu bequemen Sachen zurückgekehrt. In Dorf war es anders, da benötigte ich für Gartentätigkeiten geeignete Materialien. Ich gehe nicht aus, ich wandele nicht auf der Promenade und wenn eines mal vorkommt, habe ich ein Notfallset. Es ist seltsam, es gab mal eine Zeit, da reichte ein drei Meter langer Schrank nicht aus, jetzt paßt alles in zwei Koffer. Nein, es ist nicht verrückt, nur, es haben sich die Prioritäten geändert.
Dennoch, ich sehe mir die Auswahl mal genauer an, vielleicht hält doch etwas dem heutigen kritischerem Auge stand und auch dem vorgegebenen Budget.
sallynat am 12. April 15
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Was die Einen suchen
Suchen sie manchmal vergebens
Andere dagegen suchen nie
und wundern sich über jenes
was ihnen vor die Füsse fällt
sallynat am 11. April 15
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fiel mir auf
Während sich darüber erregt wird, wie sehr die Werbung von der Wirklichkeit entfernt agiert, wird übersehen, wie verdummend angeblich gut gemeinte Schutzparolen sind. Einem Ei kann erst ein Küken entschlüpfen, wenn das Ei befruchtet und zum Brüten gebracht wird, was am Ende noch lange nicht heißt, es entschlüpft ein Küken. Die Aussage eines Posters besagte da etwas anderes, denn der Verzicht auf Eier zu Ostern suggerierte den doch nicht Verzichtern, sie würden am Kükenmord beteiligt sein.
sallynat am 06. April 15
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und so...
Ergießt sich Vielerlei
der Sonne unbehelligtes Strahlen
am blau pigmentierten Himmel
dahinsausende lose Wolkenflusen
getrieben durch des Windes Tun
die Vögel gar im Sangestaumel
nur sind alle noch nicht da
Der Strom ist unendlich weit entfernt am Toben
und hier der Bach schon längst befreit
Menschen treibt es längst nicht raus
denn getrieben sind sie doch schon lang
Die Worte sprudeln
fügen sich in Sätze
doch verständlich sind sie kaum
So mag sich nun der Tag ergießen
in den Stunden bis er geht
sallynat am 06. April 15
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ungebührendes Benehmen
Nun, das kann man so halten, aber nur weil nicht jeder Sonnenaufgang und jeder Sonnenuntergang mit der beduselnden Kitschigkeit oder romantisch verschleierten Beäugung bedacht wird, heißt es noch lange nicht, man wäre ignorant.
sallynat am 06. April 15
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